Burgviertel, Das
Burgviertel, Das
Pest und Buda (Ó-Buda) (früher zu Deuttsch Pesth, Ofen, Altofen) waren schon im 11. Jahrhundert beachtliche Niederlassungen, de Tatarensturm von 1241 liess jedoch fast spurlos verschwinden. Nach dem Rückzug der Tataren liess König Béla IV. am Südende des Burgberges einen Festungsbau errichten. Daran schloss sich von Norden her die Bürgerstadt, von dicken Mauern und starken Basteien umgeben und von Türmen verziert. Unsere Spaziergänge führen durch das Gebiet der Bürgerstadt. Die Geschichte dieser Häuser stimmt wohl in grossen Zügen mit derjenigen der ganzen Burg überein: sie wurden auf mittelalterlichen, gotischen Fundamenen errichtet. Von den ursprünglichen gotischen Wohnhäusern sind nur hie und da einige Mauerreste, Gewölbebogenfragmente, manchmal ein Tür- oder Fensterrahmen, eine Sitznische oder etwas Mauerfarbe erhalten geblieben. Sie wurden grössenteils während der Belagerung von 1686 zerstört und im 18. Jahrhundert im Barock- oder Zopfstil wieder aufgebaut.
















