Mehr Meer - Erinnerungspassagen
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Eine Kindheit und Jugend in Mitteleuropa, als dieses Mitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg gerade seine politischen und kulturellen Konturen neu eingeschrieben bekam: Ilma Rakusa geht in ihren Erinnerungen dem kleinen Mädchen nach, der Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter, deren Lebensstationen von einer slowakischen Kleinstadt über Budapest, Ljubljana, Triest nach Zürich und von da weiter ausgreifend nach Ost und West, nach Leningrad/Petersburg und Paris reichen. Die überall Fremde, Nicht-ganz-Zugehörige findet sehr früh schon ihre Heimat in der Musik, im Klavierspielen, und, mit der Entdeckung Dostojewskijs, in der Literatur, aber auch in der Bewegung, im Unterwegssein, im Reisen.
A szerzőről:
Ilma Rakusa, geboren 1946 in Rimavska Sobota (Rimaszombat) als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen, verbrachte ihre Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest und Zürich. Sie studierte Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg. Ihre Promotion war dem Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur gewidmet. Sie arbeitet freiberuflich als Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin, vor allem für die "Neue Zürcher Zeitung" und "Die Zeit". Ilma Rakusa lebt in Zürich.
















