Mignon - Tagebücher und Briefe einer jüdischen Krankenschwester in Wien 1938-1949
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Mignon - Tagebücher und Briefe einer jüdischen Krankenschwester in Wien 1938-1949
Mignon hält ihre Erlebnisse und Gefühle in Tagebüchern und Briefen fest und erweist sich dabei als sehr starke und unabhängige Frau, die trotz der unmenschlichen Bedingungen im Wien der NS-Zeit nicht ihre Würde und Integrität verliert. Ihre berührenden, packenden Aufzeichnungen und die Familienkorrespondenz geben einen unmittelbaren Einblick in den Alltag der jüdischen Bevölkerung Wiens im Dritten Reich. Sie erzählen von den oft unüberwindbaren Schwierigkeiten, die mit einer Flucht verbunden waren, sowie von den tiefen Sorgen der Emigrantinnen und Emigranten um ihre zurückgebliebenen Familienangehörigen.
"Aber Mignon widersetzte sich mit aller Kraft der totalitären Negation des Individuums, ob als Jüdin, als Tochter, als Mutter, als Liebende, ob als Krankenschwester oder als Leidende, und selbst in ihrem Schreiben kämpfte sie gegen die Auslöschung an. Zu einer Zeit, da jeder geheime Brief, jede Notiz und jegliches offene Wort ein Todesurteil bedeuten konnten, hielt sie unverdrossen fest, was geschah. Sie schrieb gegen die Ausmerzung an. Sie verschrieb sich der Erinnerung. Sie leistete so Widerstand gegen ein Verbrechen, das ihr absprach, ein Mensch zu sein. Sie blieb Subjekt ihrer eigenen Geschichte." (Aus dem Nachwort von Doron Rabinovici)
A kötet szerkesztőiről:
Elisabeth Fraller, Filmwissenschaftlerin und Mediendesignerin, Lehrbeauftragte für Medienwissenschaft an der Universität Wien. 2003 Fulbright-Stipendium und vierjähriger Forschungs- und Studienaufenthalt in New York, wo sie Mignons Sohn George Langnas kennen lernte.
George Langnas, Mignons Sohn, musste 1939 als Vierjähriger aus Wien flüchten und war sieben Jahre lang von seiner Mutter getrennt. Studium der Rechtswissenschaften und langjährige Arbeit in der Softwareindustrie. Lebt heute in der Nähe von New York.
















